Innovativ, Kreativ und irgendwie Retro - Teil II

Innovativ, Kreativ und irgendwie Retro - Teil II

Nachdem der erste Teil der geplanten "Innovativ, Kreativ..." Reihe, mangels Zeit, etwas knapper ausgefallen ist, steht heute ein Spiel zur Besprechung an, welches sich eigentlich schon als kleiner Klassiker auf der hiesigen Plattform entwickelt hat.
Wer schon ein Weilchen seinen iPod / sein iPhone besitzt, wird um EDGE ohnehin nicht herumgekommen sein, und wenn doch, dem sei an dieser Stelle schonmal die uneingeschränkte Empfehlung ans Herz gelegt.
Dennoch darf das Spiel eigentlich in keiner Sammlung fehlen und muss -auch auf die Gefahr hin, Lorbeeren aufzuwärmen- daher auch hier zumindest mal vorgestellt werden.

Wenn man sich diverse Kritiken über EDGE durchliest stößt man des öfteren auf den Begriff 8-Bit. Sicherlich mag das zum einen an der -an die 8-Bit Ära- angelehnten musikalischen Untermalung liegen, die zugegebenermaßen auch durchgehend zu begeistern weiß. Das wirklich fanszinierende an dem Titel sind aber eigentlich die Ära-Typischen, simplen Grafiken. Das gesamte Spiel ist ausschließlich aus kleinen, irgendwie kombinierten, meist einfarbigen Würfeln aufgebaut; Sowohl der Spieler, wie auch die Spielwelt! Und dennoch, sieht die Oberfläche auf eine spezielle Art verdammt schick aus.

edge.png

Und genauso verhält sich auch das Spielprinzip. Der Spieler muss mittels eines Touchscreen-Steuerkreuzes einen Würfel durch eine Würfelwelt -in isometrischer Perspektive- steuern. Dabei stellen sich einem Hindernisse und Trigger verschiedenster Art in den Weg. Somit erfordert der Titel an der ein oder anderen Stelle auch mal ein klein wenig Geschick, z.B. dann, wenn der eigene Würfel mittels sehr sensibler und genauer Touchscreen-Berührung sich eine bestimmte Zeit an einen anderen, sich bewegenden Würfelblock "anhaften" muss, der als eine Art Brücke fungiert.
Zur besseren Übersicht -z.B. dann wenn mann sich in einem Tunnel befindet- ist oben links im Screen eine kleine Karte eingeblendet.
Man könnte das ganze wohl am besten als eine Mischung aus Puzzle und einer speziellen Form des Jump'n Run beschreiben.. vllt. dem Dice'n Run.

Steuerungstechnisch, stellt der Titel auch eine Variante zur Auwahl, die mittels der integrierten Bewegungssensoren funktionieren soll. So soll sich der Würfel durch die Neigung und das Kippen des Gerätes steuern lassen. Der Konjunktiv, da es mir -aufgrund der teils nötigen sehr differenzierten Steuerung- nicht gelang!

Seit Version 1.1 beinhaltet das Spiel 17 Weitere Level und kommt nun auf 43 verschiedene Herausforderungen. Die 3,99 € im AppStore sind ihr Geld allemal wert.

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